Ich kam aus Namibia und fand im „Häusle“ ein zweites Zuhause.

— Giselher Hoffmann, Stipendiat 2004

Neues von Karlheinz Kluge und Achim Wagner

Ein Wochenstart mit schöner Post von ehemaligen Stipendiaten:

Zum einen von Karlheinz Kluge “Kleine Maskenkunde” (2017).
Dazu der Autor: “Was im Dezember 2010 mit der Broschüre “Quittentage” seinen Anfang nahm, ist bis heute auf inzwischen sieben Hefte angewachsen; eine kleine feine Reihe. Von Anfang an hat Ursula Böhm die Gestaltung und Typographie übernommen. Zwei Borschüren tragen jeweils einen Holuschnitt (siehe Foto) von Jürgen Schuler, und 2016 wurde der Ausgabe eine Raderung von Gudrun Schirmer beigelegt.” Der schön aufgemachte Band enthält vier Erzählungen von Karlheinz Kluge.

Zum Anderen von Achim Wagner der Band “zwischen grün und halb sechs” (hochroth Berlin 2017)
Die enthaltenen 20 Gedichte beziehen sich auf bekannte türkische Dichterinnen und Dichter, die mit ihren Gedichten die moderne türkische Lyrik maßgeblich geprägt haben. Es handelt sich aber nicht um klassische Übersetzungen, Wagner erläutert im Vorwort: “Ich übertrug dabei zentrale Stellen eines Gedichts, denen ich wiederum zentrale Stellen aus einem weiteren Gedicht oder zwei weiteren Gedichten gegenüberstellte. Aus den Übertragungen bildete ich zunächst Textcollagen, und begann entlang der Stimmungen und Bilder, die sie trasnportierten, sprachlich zu improvisieren, sie dabei mit eigenen Inhalten zu ergänzen, die ursprünglichen Stellen fort- oder umzuschreiben, ohne dabei die Grenzen, die mir die vorgefundene Poetik vorgab, zu verletzen.”

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