Stuttgart liest ein Buch 2017: Shida Bazyar: Nachts ist es leise in Teheran

Reportage – Abschlussveranstaltung in der Stadtbibliothek am 27. Oktober 2017

Auf Wiedersehen, Shida Bazyar © Wolfgang Tischer

Ein Text – vier Sprachen. So heißt die letzte Veranstaltung des Lesefestivals „Stuttgart liest ein Buch“. An diesem Abend wird eine Textstelle, die von der Autorin Shida Bazyar persönlich ausgesucht wurde, auf Deutsch, Farsi, Arabisch und Türkisch von vier verschiedenen Sprecherinnen gelesen.

Meiner Meinung nach ist dies eine der schönsten Veranstaltungen des Projektes, weil der Eindruck, den man durch das Hören ein und derselben Textstelle in verschiedenen Sprachen, bekommt, einen mitreißt und mitnimmt. Die Leserinnen lesen die Textstelle mit sehr viel Gefühl vor, was bei dem Publikum zu faszinierten Gesichtern führt.

Das Publikum besteht zum größten Teil aus älteren Menschen, was ich persönlich schade finde, da diese Veranstaltung auch für eine jüngere Altersgruppe interessant ist. Allgemein, hätte dieser Abend eine größere Zuhörerschaft verdient.

Am Ende werden drei Buchpakete von Kiepenheuer & Witsch, Köln, im Wert von je 50 Euro verlost.
Eines davon erhält ein Flüchtling aus Syrien, der sehr gerührt ist über die Lesung der Passage in arabischer Sprache.

Mitschnitt der Lesung.

Anastasia Modzelewski

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