Ich kam aus Namibia und fand im „Häusle“ ein zweites Zuhause.

— Giselher Hoffmann, Stipendiat 2004

2018: Michael Wildenhain und Anja Liedtke erhalten ein Stipendium

Mit einem interessanten Projekt hat sich der Autor Michael Wildenhain um eine Stipendium beim Stuttgarter Schriftstellerhaus beworben.
Letztes Jahr noch mit dem Titel “Der Gesang der Sirenen” (Klett-Cotta, Stuttgart 2016) auf der Longlist des Deutschen Buchpreises vertreten, arbeitet Wildenhain derzeit an seinem neuen Roman, der den Arbeitstitel “Stuttgart” trägt. Das allein ist noch kein Grund, ihn nach Stuttgart einzuladen. Entscheidender ist die Aussage, dass der Autor die Stadt kaum kennt, aber eine Hauptfigur ins Leben rufen will, die sich aus Berlin nach Stuttgart flüchtet. Da sollte man als Autor den Fluchtort schon kennen… – vielleicht mit Vorurteilen der Figur (und des Autors) aufräumen.

Aus Bochum nach Stuttgart kommt von April bis Juni Anja Liedtke. Der Schritt dürfte ihr und ihren Figuren nicht so schwer fallen. Anja Liedtke arbeitet derzeit an ihrem fünften Roman “Ein Ich zu viel”. Im letzten Jahr überzeugte Liedtke mit ihrem Roman “Schwimmen wie dein Delfin oder Bowies Butler” Die promovierte Autorin schreibt Reiseerzählungen, Romane, Theaterstücke und Sachbücher.

 

Moritz Heger übernimmt Vorsitz im Verein Stuttgarter Schriftstellerhaus

Am 25. September 2017 wurde auf der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung Moritz Heger einstimmig zum neuen 1. Vorsitzenden des Vereins Stuttgarter Schriftstellerhaus gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzer wurde Wolfgang Tischer (literaturcafe.de) ernannt. Als Beisitzer wurde Fabian Neidhardt neu gewählt, weiterhin im Amt sind Michael Seehoff als Schriftführer, Helga Danzer und Susanne Stephan als Beisitzerinnen.

Sehr herzlich und mit großem Dank verabschiedet wurden Ingrid Bussmann (ehemalige 1. Vorsitzende) sowie Signe Sellke (ehemalige 2. Vorsitzende).

Moritz Heger © privat

Moritz Heger © privat

Moritz Heger, geboren 1971, veröffentlichte den Roman “In den Schnee” bei Jung und Jung, Salzburg. Außerdem Theaterstücke und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Er lebt in Stuttgart und unterrichtet am Heidehof-Gymnasium Deutsch, Evangelische Theologie, Literatur und Theater. Zuletzt war im Haus die Ausstellung “Lichtgrau” mit Gedichten von Heger und Zeichnungen des Künstlers Christian Lang zu sehen. Dazu haben die beiden ein Buch in der Edition Kanalstraße 4 konzipiert, das als Jahresgabe 2017 an alle Mitglieder verschenkt wird. Das Buch ist auch im Haus zum Preis von 12 Euro zu erwerben.

Das Programmheft zu »Stuttgart liest ein Buch« ist fertig

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Stuttgart liest ein Buch 2017«” width=”440″ height=”230″ /> Titelseite des Programmheftes zu »Stuttgart liest ein Buch 2017«

Es ist vollbracht. Das Programmheft zu Stuttgart liest ein Buch ist fertig und ging in Druck.

Alle Veranstaltungen sind zudem auch online zu finden. Wir freuen uns über die Vielfalt der gelisteten Veranstaltungen und danken an dieser Stelle allen Partnern und Sponsoren, die es uns ermöglicht haben, ein so vielfältiges Programm auf die Beine zu stellen.

Am 7. September kommt »Nachts ist es leise in Teheran« als Taschenbuch heraus und liegt dann zusammen mit den Programmheften in jeder Stuttgarter Buchhandlung und ist auch bei den Veranstaltungspartnern zu erhalten.

Wir freuen uns auf den Herbst und auf Shida Bazyar!

Mitbegründerin des Schriftstellerhauses, Dr. Ruth Theil, ist tot

Unsere Ehrenvorsitzende und Mitbegründerin des Stuttgarter Schriftstellerhauses, Dr. Ruth Theil, ist am vergangenen Donnerstag, 13. Juli 2017 im Alter von 97 Jahren verstorben. Die Kinderärztin war die Lebensgefährtin von Johannes Poethen und blieb auch über dessen Tod hinaus (2001) eine Stütze des Hauses.

Wir danken ihr sehr für alles, was sie für das Haus und die SchrifstellerInnen getan hat. Bis ins hohe Alter hinein nahm sie an dem Geschehen im Haus teil, die letzten Jahre nicht mehr persönlich, aber in Gedanken und im Austausch mit der früheren Geschäftsführerin Usch Pfaffinger, die bis zuletzt an ihrer Seite war.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, 20. Juli 2017 um 13 Uhr auf dem Pragfriedhof in Stuttgart – untere Feierhalle – statt.

Vernissage der Ausstellung “Lichtgrau”

Dichterkolleginnen Ingeborg Höch (li) und Susanne Stephan (re) mit  Moritz Heger – Foto: Michael Seehoff

 

Christian Lang, versunken in seine “Rückenschwimmerin” – Foto: Michael Seehoff

Trotz großer Sommerhitze fanden einige BesucherInnen den Weg ins Schriftstellerhaus an diesem 7. Juli 2017, um die zauberhafte Ausstellung “Lichtgrau” mit Gedichten von Moritz Heger und den dazu gefertigten Zeichnungen von Christian Lang zu bewundern.

20 Texte von Heger inspirierten Freund, Maler und Kollegen Christian Lang zu Zeichnungen mit chinesischer Reibetusche. Parallel zu der Ausstellung erstellten Heger und Land ein Buch mit dem gleichnamigen Titel, ein bibliophiles 44-Seiten-Werk, das in der Edition Kanalstraße 4 erschienen ist und für 12 Euro zu erwerben ist.

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Vernissage “Wie wir sie sahen”

Günter Guben (links) und Michael Seehoff © Tatjana Seehoff

Am 16. Februar eröffneten Günter Guben und Michael Seehoff ihre Ausstellung „Wie wir sie sahen“ im Schriftstellerhaus. Das kleine Haus in der Kanalstraße 4 war erwartungsgemäß sehr voll. Bei Sekt und Knabbereien konnten die Gäste die ausgestellten Bilder bewundern.

Michael Seehoff führte in seiner Eröffnungsrede aus, wie er über seinen Blog zur Fotodokumentation von Schriftstellern in Stuttgart gekommen ist. Alle seine Werke präsentiert er in Schwarz/Weiß.
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Salonreihe “Heimat trifft Heimat” beendet

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Unsere Salonlesereihe “Heimat trifft Heimat” ist nach acht wunderbaren Lesungen im Oktober zu Ende gegangen.
Ich danke allen Autorinnen und Autoren, die in Stuttgart waren:
Karl-Heinz Ott, Jagoda Marinic, Shida Bazyar, Uta-Maria Heim, Regina Scheer, Walle Sayer, Pierre Jarawan und Bov Bjerg.

Ich danke besonders den Gastgeberinnen im Stuttgarter Westen und Osten, in Degerloch, Botnang, Hedelfingen und Obertürkheim für die überwältigende Gastfreundschaft….

Fünf der Lesungen haben wir mitgeschnitten, sie sind als Audio-Podcast auf  stuttgarter-schriftstellerhaus.de/rubrik/heimat-trifft-heimat/  zu hören.

Herzlichen Dank auch an meinen Kollegen, dem Literatur- und (!) Technik-Spezialisten Wolfgang Tischer von literaturcafe.de.
Schön war’s!

Astrid Braun

#șiir sokakta = Das Gedicht ist auf der Straße

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Achim Wagner (Foto: Michael Seehoff)

Am 9.September 2016 fand in der Stadtbibliothek am Mailänder Platz die lange Nach der Lyrik statt, die zum 12. Mal von den drei führenden literarischen Einrichtungen der Stadt (Stadtbibliothek, Literaturhaus, Schriftstellerhaus) zusammengestellt wurde.
Der Beitrag vom Schriftstellerhaus kam dabei von Achim Wagner, der 2010 Stipendiat im Stuttgarter Schriftstellerhaus gewesen ist und seitdem schon mehrere Auftritte in Stuttgart hatte. Der Lyriker lebt seit einigen Jahren abwechselnd in der Türkei und in Deutschland, veröffentlicht in beiden Sprachen und fotografiert.
Michael Seehoff hat in seinem Blog über den spannenden Vortrag von Achim Wagner geschrieben: www.lerchenflug.de/elsternest/das-gedicht-ist-auf-der-strasse-das-gedicht-als-protestform/.

 

Kein Brexit in Klagenfurt – Stipendiatin gewinnt 3sat-Preis

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Stefanie Sargnagel (Publikumspreis), Sharon Dodua Otoo (Bachmannpreis 2016), Julia Wolf (3sat-Preis) und Dieter Zwicky (Kelag-Preis, v.l.n.r.)

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Julia Wolf in Klagenfurt. Ihre Lesung eines Kapitels aus dem Roman “Walter Nowak bleibt liegen” überzeugte. Fotos: Wolfgang Tischer

Sharon Dodua Otto gewann gestern am 3. Juli den renommierten Bachmann-Preis 2016 in Klagenfurt mit einem Text über ein Ei, das nicht hart werden will: “Herr Gröttrup setzt sich hin”. Otoo, 1972 in London geboren, studierte Germanistin, lebt mit ihren vier Söhnen seit 2006 in Berlin als Autorin, Publizistin und Verlegerin. Sie schreibt auf deutsch und englisch.
Den Kelag-Preis ging an Dieter Zwicky mit dem Text “Los Alamos ist winzig”.

Zu unserer großen Freude ging der 3sat-Preis an Julia Wolf, die ab Oktober bis Dezember 2016 Stipendiatin im Schriftstellerhaus ist. Wir freuen uns sehr und gratulieren herzlich!
Der Publikumspreis ging an Stefanie Sargnagel.

Ausführliche Informationen und Podcasts zu den Literaturtagen am Wörthersee im literaturcafe.de.

“Es war, als hätt’ der Himmel die Erde still geküsst”…

Im Pflegezentrum Bethanien in Stuttgart-Möhringen fand auf Initiative des Schriftstellerhauses eine Veranstaltung unter dem Titel „DemenzPoesie“ statt. Die Fortbildung sowie die anschließende Session mit Erkrankten wurde vom Schriftstellerhaus im Rahmen des Projektes „Akte des Erinnerns“ vermittelt und finanziell übernommen, dank der Projektmittel des Innovationsfonds des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Foto: Franz Himmel

Pauline Füg (links)und Henrikje Stanze, Foto: Franz Himmel

Pauline Füg und Henrikje Stanze, die das Konzept zu dieser Therapieform der Gedächtnisrehabilitation von Demenzkranken entwickelt haben, gaben zunächst einen Workshop für 23 Pflegekräfte des Pflegezentrums, um ihre Arbeitsweise vorzustellen und die Pflegekräfte eventuell zu animieren, auf diese Therapieform  bei den von ihnen zu betreuenden PatientInnen zurück zu greifen.

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