Wenn du ankommst im „Häusle“, liegt vor dir ein ganzer Berg von Tagen. Zuerst zögerlich noch, dann immer freudiger, näherst du dich der Stadt, den Schwaben und all den anderen in dieser kosmopolitischen Stadt.

— Vera Bischitzky, Stipendiatin 2003
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Schreibwerkstatt II: “Erinnern, auswählen, gestalten”

Freitag, 11. März 2016 / Uhrzeit: 18:00 - 21:00

Wie finde ich Ausdruck und Form im erinnernden Schreiben?

Erinnerung spielt beim Schreiben eine – mindestens – doppelte Rolle:

Zum einen kann die Erinnerung der schreibenden Person Quelle und Ausgangspunkt vielfältiger literarischer Werke sein: von literarischen Tagebüchern und autobiografischen Erzählungen bis hin zu Gedichten, Dramen, Kurzprosa, Drehbüchern und Romanen, denen man den realen stofflichen Untergrund mehr, weniger oder überhaupt nicht ansieht.

Die Haltung des Erinnerns ist zum anderen aber auch eine literarische Form: Die Figur, das literarische Ich erzählt von dem, was hinter ihm liegt. „Am 16. August 1968 fiel mir ein Buch aus der Feder eines gewissen Abbé Vallet in die Hände …“, beginnt etwa „Der Name der Rose“ von Umberto Ecco. Dieses literarische Ich und seine Biografie kann frei erfunden sein. Dennoch geht es um Erinnerung, wenn auch eine aus dem Land der Fiktion.

In dieser Werkstatt soll es um „Erinnerndes Schreiben“ in beiderlei Bedeutung gehen. Sie richtet sich an Personen, die bereits über erste Schreiberfahrungen verfügen und eine erste konkrete Idee mitbringen, was sie gerne literarisch umsetzen und gestalten möchten. Dabei kann es um einen ganz oder teilweise (auto)biografischen Stoff gehen, für den eine literarische Form gefunden sein will. Ebenso kann es sich aber auch um eine fiktive Geschichte handeln, die in der „Haltung des Erinnerns“ geschrieben ist oder werden soll.

Ziel der Werkstatt ist es, diesen Schreibideen auf den Weg zu helfen, die jeweils anstehenden Fragen der Auswahl, Gestaltung und Form zu klären und dabei die Möglichkeiten abzustecken, die sich für erinnerndes Schreiben ergeben.

Einen erläuternden Beitrag von Ulrike Schäfer finden Sie hier.

Bitte reichen Sie bei Ihrer Anmeldung folgende Unterlagen mit ein:

  • • eine kurze Beschreibung Ihrer Idee (ca. ½ Seite)
  • • einen ersten Textauszug daraus (max. 5 Normseiten)

Max. Teilnehmerzahl: 8 Personen

Anmeldung über das Stuttgarter Schriftstellerhaus, Kanalstraße 4, 70182 Stuttgart. E-Mail: info@stuttgarter-schriftstellerhaus.de. Die Teilnahmegebühr ist nach der Bestätigung der Teilnahme an das Stuttgarter Schriftstellerhaus zu überweisen.

Werkstattleitung: Ulrike Schäfer
Veröffentlichung: “Nachts, weit von hier”. Erzählungen. Klöpfer & Meyer Verlag, Tübingen.
Termine: 11.-12.3. und 22.-23.4.2016, jeweils Sa 18 -21 Uhr und Samstag 10 – 18 Uhr.
Ort: Stuttgarter Schriftstellerhaus
Kosten: 190,- /175,- Euro
Teilnehmerzahl: maximal 8 Personen
Anmeldung: Stuttgarter Schriftstellerhaus, info@stuttgarter-schriftstellerhaus.de.
Die Teilnahmegebühr ist nach der Bestätigung der Teilnahme an das Stuttgarter Schriftstellerhaus zu überweisen.

Details

Datum:
Freitag, 11. März 2016
Zeit:
18:00 - 21:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Veranstalter

Stuttgarter Schriftstellerhaus
Telefon:
0711 233554
E-Mail:
info@stuttgarter-schriftstellerhaus.de
Webseite:
http://www.stuttgarter-schriftstellerhaus.de/

Veranstaltungsort

Stuttgarter Schriftstellerhaus
Kanalstraße 4
Stuttgart, 70182
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0711 233554