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SUMMARY:Stephan Wackwitz: "Die Bilder meiner Mutter"
DESCRIPTION:„Eine einmalige Mischung von weltzugewandten Fähigkeiten und inneren Beschränkungen bestimmt bis heute das Leben in Württemberg: Tüftlertum\, Provinzialismus\, Mittelstand und Frömmigkeit; dann wieder überraschend weite kulturelle Perspektiven und zugleich eine fast nicht zu glaubende atmosphärische Enge.“ Hineingeboren in eine schwäbische Industriellenfamilie in Esslingen\, flieht die 1920 geborene Margot vor dem autoritären Vater ans Berliner Lettehaus\, wo sie das Modezeichnen erlernt. Aber trotz früher künstlerischer Erfolge und einer Amerikareise gelingt es ihr im Wirtschaftswunder-Deutschland nicht\, aus ihrer Begabung mehr zu machen als das Hobby einer Ehefrau und Mutter in der deutschen Provinz. Das 20. Jahrhundert hat Frauen wie ihr alle Möglichkeiten eröffnet – und sofort wieder verschlossen. Stephan Wackwitz\, geboren 1952 in Stuttgart\, erzählt das Leben seiner Mutter\, wie es war und wie es hätte sein können. Nach Stationen in Frankfurt am Main\, Neu Delhi\, Tokio\, München\, Krakau\, Bratislava und New York leitet er heute das Goethe-Institut in Tiflis. Neben zahlreichen Essays erschienen von ihm Romane\, autobiographische Bücher und Reisebücher. \nLesung und Gespräch\nModeration: Manfred Heinfeldner \nIn Kooperation und im Rahmen des Projekts „Akte des Erinnerns“ vom Stuttgarter Schriftstellerhaus\nEintritt: Euro 10\,-/ 8\,-/ 5\,-
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SUMMARY:Vorstellung des Stipendiaten Thomas Rosenlöcher
DESCRIPTION:Thomas Rosenlöcher (Foto: Tobias Weißig)\nThomas Rosenlöcher ist einer der bekanntesten Lyriker Deutschlands.1947 in Dresden geboren\, lebt er heute im Erzgebirge. Für sein umfangreiches Werk (Lyrik und Kurzprosa) hat er bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. Thomas Rosenlöcher erhält das Landesstipendium für ein neues Lyrikprojekt\, das der Realisierung harrt. Am 6. Oktober\, nach der Mitgliederversammlung des Vereins Stuttgarter Schriftstellerhaus\, laden wir alle Anwesenden herzlich ein. Die Veranstaltung ist öffentlich. Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen.
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SUMMARY:Susanne Stephan: "Haydns Papagei"
DESCRIPTION:Foto: Dagmar Jerichow\, PART\, Stuttgart\nEin Graupapagei\, den Joseph Haydn in London erstand und nach Wien mitnahm\, der den Anfang des Kaiserliedes nachplappern konnte und den Komponisten überlebte\, die Goldberg-Variationen als Mittel gegen Schlaflosigkeit\, Franz Schuberts Lektüre der Indianerromane von James Fenimore Cooper\, Beethovens Konversationshefte\, Amy Winehouse als tempelaustreibende Hintergrundmusik im Supermarkt: Susanne Stephan greift Aspekte von Musik und Komponistenleben auf\, wie sie wohl nur von Gedichten zum Leuchten gebracht werden können. In weiteren Zyklen erkundet sie magische Orte in Italien oder taucht tief in eine Sechzigerjahre-Kindheit hinab.\nModeration: Walle Sayer \nÜber die Autorin\n1963 in Aachen geboren\, aufgewachsen in Haßmersheim am Neckar\, lebt mit ihrer Familie in Stuttgart. Studium der Germanistik\, Geschichte und Romanistik in Tübingen\, Konstanz\, Hamburg und Paris.\nVerlags­lektorin\, zuletzt in einem Stuttgarter Kunstbuchverlag\, jetzt freie Autorin.\nZahlreiche Stipendien\, ausgezeichnet mit dem Thaddäus-Troll-Preis 2007 und mit dem Kleinen Hertha Koenig-Preis 2008\, Aufenthaltsstipendium für das Deutsche Studienzentrum in Venedig 2009\, das Stipendium für die Casa Baldi in Olevano Romano 2014 und das Spreewald-Literatur-Stipendium 2015. Preisträgerin auch im Wettbewerb »Solidarität« des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg e.V. 2014.\nBisherige Veröffentlichungen.\n„Tankgestellengedichte“ (2003) und „Gegenzauber“ (2008)\, alle drei Bücher sind im Verlag Klöpfer & Meyer\, Tübingen\, erschienen.\nwww.susannestephan.de\nSusanne Stephan ist im Vorstand des Vereins Stuttgarter Schriftstellerhaus. \nEine Veranstaltung der Stadtbibliothek Stuttgart in Kooperation mit dem Stuttgarter Schriftstellerhaus.
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SUMMARY:Ulrike Schäfer: "Nachts\, weit von hier"
DESCRIPTION:Ulrike Schäfer während einer Lesung als Stipendiatin im Stuttgarter Schriftstellerhaus – Foto: Michael Seehoff\nEin Mensch stellt sich sein Ende in einer Zukunft vor\, in der der Regen nicht aufhört. Ein Freund wird erst als solcher erkannt\, nachdem er verloren ist. Die Liebe findet sich in jahrzehntealten Briefen\, in den Wäldern Finnlands oder auf einem dörflichen Fußballplatz. Ein Vorfall während einer Geschäftsreise zieht eine Frau in die Tiefe der Vergangenheit: Ulrike Schäfers Erzählungen\, mehrere davon preisgekrönt\, handeln von dem\, was unter der Oberfläche geschieht und zu seiner Stunde\, zu gegebener Zeit in Schlüsselmomente des Lebens mündet. \nOswald Burger: „Eine wahre Sternstunde\, Ulrike Schäfer lesen zu hören. Und richtige Sternstunden auch\, ihre Geschichten selber zu lesen. Schwarz auf weiß: welch ein Erzähldebüt!“\nModeration: Astrid Braun \nÜber die Autorin:\n1965 in München geboren\, lebt in Würzburg. Studium der Germanistik\, Philosophie und Informatik\, zuerst Dozentin\, danach Softwareberaterin\, heute Autorin und Webdesignerin. ausgezeichnet u.a. mit dem Leonhard-Frank-Preis für Dramatik\, dem Sürth-Literaturpreis\, dem Preis des Irrer Pegasus. Im Juni Uraufführung ihres Stücks „Die Jäger Jesu“ nach Leonhard Frank.
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