Wenn du ankommst im „Häusle“, liegt vor dir ein ganzer Berg von Tagen. Zuerst zögerlich noch, dann immer freudiger, näherst du dich der Stadt, den Schwaben und all den anderen in dieser kosmopolitischen Stadt.

— Vera Bischitzky, Stipendiatin 2003

Die Geschichte des Schriftstellerhauses

Kanalstraße 4

Das Gebäude misst 4,58 m in der Breite, in der Tiefe nur ein paar Zentimeter weniger. Es ist vier Geschosse hoch, bis zum First also rund elf Meter. Gebaut wurde es im 17. Jahrhundert, in den frühen Achtzigern des 20. Jahrhunderts sollte es abgerissen werden. Ein Lyriker und ein Architekt, Johannes Poethen (1928-2001) und Johannes Wetzel, konnten damals den Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, Manfred Rommel, und den damaligen Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Lothar Späth, davon überzeugen, dass aus dem Haus etwas Besonderes werden könnte. Nach aufwändigen Sanierungsarbeiten wurden am 4. Oktober 1983 das erste und in Deutschland immer noch einzigartige Schriftstellerhaus aus der Taufe gehoben und der Verein Stuttgarter Schriftstellerhaus e.V. gegründet.

Stuttgarter Schriftstellerhaus

Das Stuttgarter Schriftstellerhaus in der Kanalstraße 4