Ich kam aus Namibia und fand im „Häusle“ ein zweites Zuhause.

— Giselher Hoffmann, Stipendiat 2004
Heimat trifft Heimat

Lesung Walle Sayer: Was in die Streichholzschachtel paßte

Walle Sayer liest bei »Literatur im Salon«

Walle Sayer liest bei »Literatur im Salon«

Es ist nicht eben viel, was in eine Streichholzschachtel passt. Und dennoch ein genialer Titel für das letzte Buch des Lyrikers Walle Sayer aus Horb. An diesem Abend im Stuttgarter Westen bei einer Familie, die ausdrücklich darauf bestanden hatte, Walle Sayer einladen zu dürfen, passten die Gäste sehr wohl in das geräumige Wohnzimmer, von dem aus der Blick über die Stadt schweifen kann. Weiterlesen »

Aktuelles

#șiir sokakta = Das Gedicht ist auf der Straße

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Achim Wagner (Foto: Michael Seehoff)

Am 9.September 2016 fand in der Stadtbibliothek am Mailänder Platz die lange Nach der Lyrik statt, die zum 12. Mal von den drei führenden literarischen Einrichtungen der Stadt (Stadtbibliothek, Literaturhaus, Schriftstellerhaus) zusammengestellt wurde.
Der Beitrag vom Schriftstellerhaus kam dabei von Achim Wagner, der 2010 Stipendiat im Stuttgarter Schriftstellerhaus gewesen ist und seitdem schon mehrere Auftritte in Stuttgart hatte. Der Lyriker lebt seit einigen Jahren abwechselnd in der Türkei und in Deutschland, veröffentlicht in beiden Sprachen und fotografiert.
Michael Seehoff hat in seinem Blog über den spannenden Vortrag von Achim Wagner geschrieben: www.lerchenflug.de/elsternest/das-gedicht-ist-auf-der-strasse-das-gedicht-als-protestform/.

 

Heimat trifft Heimat

Lesung Regina Scheer: Machandel

Regina Scheer liest in Stuttgart

Regina Scheer liest in Stuttgart

Fast 500 Seiten umfasst der Roman von Regina Scheer unter dem klangvollen Namen “Machendel” (Wacholder). Das fiktive Dorf in Mecklenburg und seine Bewohner verfolgt Scheer von den 30er Jahren bis nach der Wende in die 90er Jahre. Aus fünf Erzählstimmen setzt sich dieses Epos zusammen: Clara, die Hauptfigur, die sich über viele Jahre hinweg immer wieder aus Berlin in das Dorf zurückzieht, dabei ihre eigene Lebensgeschichte und die einiger Dorfbewohner im wahrsten Sinne ausgräbt, Natalja, die russische Zwangsarbeiterin die 1941 nach Machandel kam sowie Emma, eine Hamburgerin, die es 1943 ins Dorf verschlug und die sich um sieben verwaiste Kinder kümmerte – das sind die weiblichen Stimmen. Aus männlicher Sicht kommen Hans, der Vater von Clara zu Wort und Herbert, ein Freund der Familie. Weiterlesen »