Schöpferisch und friedlich war mein Leben im Schriftstellerhaus. Mit Schwermut verlasse ich den Ort.

— Fuad Rifka, Lyriker, Hölderlin-Spezialist aus Beirut, 2002
Heimat trifft Heimat

Heimat trifft Heimat: Furioser Start mit Karl-Heinz Ott

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Karl-Heinz Ott in außergewöhnlich guter Form – Foto: Michael Seehoff

„Komm heim, so schnell es geht, Papa ist tot, hatte Linda frühmorgens, kaum dass es Tag war, ins Telefon gehechelt und am Ende des knappen Gesprächs gestöhnt: Gottlob.“
So beginnt das Buch von Karl-Heinz Ott, aus dem er am 20. Mai bei den Gastgebern in Degerloch las. Es war die Auftaktveranstaltung der Reihe „Literatur im Salon – Heimat trifft Heimat“ des Schriftstellerhauses Stuttgart. Weiterlesen »

Aktuelles

Lesung mit Wolfgang Haenle

Wolfgang Haenle – Foto: Jutta Weber-Bock

Von Michael Seehoff

Wolfgang Haenle stellte am 12. Mai im Schriftstellerhaus Stuttgart neue Texte in der Reihe „Forum der Autoren“ vor. Es sind unveröffentlichte Texte, die er dem Publikum präsentierte.

Wolfgang Haenle ist ein „spätberufener Lyriker“. 1945 in Altötting geboren, aufgewachsen in Göppingen, studierte er Maschinenbau und Technische Fotografie in Stuttgart. Auf seiner Homepage gewährt er Einblick in sein fotografisches Schaffen. Aber erst gegen Ende seines aktiven Berufslebens begann er sich intensiv mit der Lyrik auseinander zu setzen. 2011 veröffentlichte er seinen ersten Lyrikband mit Liebesgedichten: „eine hand voll du“. Regelmäßig veröffentlichte er in Gedichtanthologien. Die achtzehn Gedichte, die er an diesem Abend mit ins Schriftstellerhaus brachte, sind noch nirgendwo erschienen.  Seine Geburtsstadt Altötting, eine berühmte Pilgerstadt fand Eingang in eines seiner Gedichte. Wir wissen, welche bekannte Persönlichkeit aus der Gegend kam: Papst Benedikt VI., der „Joseph Aloisius“.
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Stipendiaten-Blog

(sieben)

was in den gästebüchern nicht steht, kann ich leider nicht sagen, weil, eben, was es dort nicht zu lesen gibt, davon lässt sich auch nicht schreiben, was ich weiß, ist aber, nicht jeder gast, der anwesend war, hat sich in eines der gästebücher eingetragen, philip nicht, zum beispiel, und auch lene nicht, und auch juliane, nein, auch jule nicht, schlicht fehlanzeige, und das macht mich vermuten, dass es noch viel mehr geschichten gibt, über dieses haus, diese wohnung, diesen schreibtisch, die für ewig fama bleiben, werden nämlich, heißt: Weiterlesen »