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Drei Fragen an unsere Praktikantin Nadia Durakovic

Seit Anfang Januar ist Nadia Durakovic bei uns. Sie absolviert im Schriftstellerhaus ein freiwilliges Praktikum. Damit Sie sie ein wenig kennenlernen, haben wir ihr 3 Fragen gestellt.

Unsere Praktikantin Nadia Durakovic stellt sich vor.
Was ist Dein Bezug zu Literatur?
Schon als Kind habe ich gerne gelesen und war oft mit meinem Vater und meiner Schwester in der Bibliothek. Irgendwann fing ich dann auch an selbst zu schreiben und habe auch an einer Schreibwerkstatt teilgenommen. Das Schreiben ist leider ein Hobby das von der Inspiration und meiner Laune lebt, weswegen ich nicht so häufig schreibe wie ich es gerne tun würde. Ab und zu kehrt meine Muse jedoch zurück — teilweise in der Bahn, beim Spazierengehen, in einer Vorlesung oder wenn ich eigentlich schon längst schlafen sollte.
Das Lesen ist mein ständiger Begleiter. Meistens trage ich immer ein Buch bei mir, denn man weiß nie wann man sich die Wartezeit versüßen möchte. Sei es beim Buchclub, Poetry Slam oder Lesen daheim, Literatur ist also ein großer Teil meines Lebens. Hinzu kommt auch, dass ich mich in meinem Studium viel damit befasse.
Du studierst Anglistik und Soziologie im Kombi-Bachelor. Was gefällt Dir and Deinem Studium?
Am meisten gefällt mir, dass ich ein Studium gewählt habe für das ich wirklich brenne. Mittlerweile lese ich größtenteils englischsprachige Bücher und befasse mich auch auf Social Media mit vielen Themen auf Englisch. In der Anglistik kann ich meiner Leidenschaft für ebendiese Literatur und Sprache bestens nachgehen. Ich war überrascht davon, wie sehr mir auch der linguistische Teil gefällt. Der Aufbau sowie die Verwendung von Sprache sind nicht so trocken wie man meinen mag und haben einen ganz speziellen Alltagsbezug. Sprache ist aus unserer Welt nicht wegzudenken, wird aber beinahe schon als selbstverständliches System mit einer rigiden Struktur wahrgenommen und nicht hinterfragt.
In der Soziologie lerne ich viel über die Funktionsweise von Gesellschaften und die Beschaffenheit sozialer Strukturen. Das ist nicht nur interessant, sondern hilft auch teilweise bei der Interpretation von Literatur. Einige soziologische Theorien und Konzepte werden immerhin auch in den Literaturwissenschaften verwendet.
Ich finde aber auch den Aufbau des Studiums toll. In den Geisteswissenschaften bestimmt man größtenteils selbst, welche Seminare und Vorlesungen man besuchen will und lernt dementsprechend die Kunst des Time-Managements an der Praxis.
Was sind drei Funfacts über Dich?
  1. Langsam aber sicher will ich mir eine eigene CD-Sammlung aufbauen und muss mir bald überlegen wo ich sie verstauen möchte. Meine Lieblingsbands sind Imagine Dragons und Queen, aber ich höre auch sehr gerne Popikonen wie Taylor Swift, One Direction oder Chappell Roan. Ich liebe es auch Liedtexte zu analysieren. Meiner Meinung nach schreiben einige großartige Lyriker:innen unserer Zeit gar keine „klassischen“ Gedichte, sondern beweisen im Songwriting ihr Talent.
  2. Wenn ich mal nicht lese oder in den Klängen meiner Lieblingslieder versinke, verbringe ich meine Freizeit mit Häkeln oder dem Schwimmen im Verein. Zum Schriftstellerhaus fahre ich immer mit der Stadtbahn und ich hatte mir vorgenommen die Fahrtzeit zu nutzen um endlich einen Pullunder zu häkeln. Ansonsten verbringe ich gerne Zeit mit meinen Liebsten.
  3. Bis vor kurzem war ich für vier Monate in Irland und habe dort ein Auslandssemester in Limerick gemacht. Es war eine tolle Zeit und die grüne Insel ist mir definitiv ans Herz gewachsen. Es ist nicht nur ein schönes Reiseziel sondern hat mir auch einiges über das Studieren in anderen Ländern gelehrt. Ich war überrascht davon, wie anders das Unileben dort war. Da ich meine Prüfungen dort schon vor Weihnachten geschrieben habe, geht bei mir erst ab April das Studium weiter. Um die Zeit zu nutzen, Erfahrung zu sammeln und mich beruflich ein wenig zu orientieren, wollte ich deswegen ein Praktikum machen. Bei meiner Suche nach freien Stellen bin ich auf das Schriftstellerhaus gestoßen und freue mich nun, hier anzufangen.

Text: Nadia Durakovic
Bild: Charlotte Feichtmair

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