Stuttgart liest ein Buch 2017

Schüler berichten – Lesung in “Harry’s Kaffeerösterei” am 20. Oktober 2017

Als ich das erste Mal im Unterricht von „Stuttgart liest ein Buch“ gehört habe, war meine Neugierde sofort geweckt. Ich habe mich gefragt, wie zum Beispiel so eine Lesung eigentlich aussieht, wie sie strukturiert ist. Um diese Fragen zu beantworten und meine Neugierde zu stillen, gehe ich am 20. Oktober 2017 mit meiner Freundin Rosa zu meiner ersten Lesung aus dem Buch „Nachts ist es leise in Teheran“. Die Veranstaltung findet in Harry’s Kafferösterei in der Eberhardstraße statt. Ich verliebe mich sofort in das Café, da es sehr schön und gemütlich eingerichtet ist.

Das Erste, was mir auffällt, ist, dass es vor allem ältere Menschen sind, und ich höre heraus, dass viele von ihnen die drei vorherigen Lesungen auch mitverfolgt haben. Dann beginnt die Lesung mit dem zweiten Kapitel. Das erste Kapitel wurde bereits in den drei vorangegangenen Lesungen vorgetragen. Zunächst liest der Sprecher Omid–Paul Eftekhari noch die zwei letzten Seiten des ersten Kapitels, damit jeder weiß, wo sie das letzte Mal aufgehört haben. Danach übernimmt die Sprecherin Johanna Maria Zehendner das zweite Kapitel. Ich erkenne sofort das System der Lesungen: wenn der Protagonist des Kapitels männlich ist, liest ein Mann das Kapitel vor und wenn die Protagonistin eine Frau ist, liest eine Frau das Kapitel vor.

Ich finde es sehr schön, wie die Johanna Maria Zehendner ihre Stimme an jede Figur und an deren Stimmung im Text anpasst. Auch wenn jemand anderes als die Protagonistin bei der wörtlichen Rede spricht, ändert sich ihre Stimme. So kann ich mich leichter in die Charaktere hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Nach der Vorlesung konnte man noch das Buch kaufen oder noch einen Kaffee genießen.

Ich bin positiv überrascht, denn ich hätte nie gedacht, dass Lesungen auch Spaß machen können und nicht nur langweilig sind. Um ehrlich zu sein, dachte ich, ich müsse meine Zeit absitzen, aber die Zeit ist wie im Fluge vergangen, da ich so in das Buch vertieft war.

Lea Cellier

 

Als ich das erste Mal im Unterricht von „Stuttgart liest ein Buch“ gehört habe, war meine Neugierde sofort geweckt. Ich habe mich gefragt, wie zum Beispiel so eine Lesung eigentlich aussieht, wie sie strukturiert ist. Um diese Fragen zu beantworten und meine Neugierde zu stillen, gehe ich am 20. Oktober 2017 mit meiner Freundin Rosa zu meiner ersten Lesung aus dem Buch „Nachts ist es leise in Teheran“. Die Veranstaltung findet in Harry’s Kafferösterei in der Eberhardstraße statt. Ich verliebe mich sofort in das Café, da es sehr schön und gemütlich eingerichtet ist.

Das Erste, was mir auffällt, ist, dass es vor allem ältere Menschen sind, und ich höre heraus, dass viele von ihnen die drei vorherigen Lesungen auch mitverfolgt haben. Dann beginnt die Lesung mit dem zweiten Kapitel. Das erste Kapitel wurde bereits in den drei vorangegangenen Lesungen vorgetragen. Zunächst liest der Sprecher Omid–Paul Eftekhari noch die zwei letzten Seiten des ersten Kapitels, damit jeder weiß, wo sie das letzte Mal aufgehört haben. Danach übernimmt die Sprecherin Johanna Maria Zehendner das zweite Kapitel. Ich erkenne sofort das System der Lesungen: wenn der Protagonist des Kapitels männlich ist, liest ein Mann das Kapitel vor und wenn die Protagonistin eine Frau ist, liest eine Frau das Kapitel vor.

Ich finde es sehr schön, wie die Johanna Maria Zehendner ihre Stimme an jede Figur und an deren Stimmung im Text anpasst. Auch wenn jemand anderes als die Protagonistin bei der wörtlichen Rede spricht, ändert sich ihre Stimme. So kann ich mich leichter in die Charaktere hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Nach der Vorlesung konnte man noch das Buch kaufen oder noch einen Kaffee genießen.

Ich bin positiv überrascht, denn ich hätte nie gedacht, dass Lesungen auch Spaß machen können und nicht nur langweilig sind. Um ehrlich zu sein, dachte ich, ich müsse meine Zeit absitzen, aber die Zeit ist wie im Fluge vergangen, da ich so in das Buch vertieft war.

Lea Cellier