
Bild: Nadia Durakovic
Bei „Cutout Poetry“ wurden am 02.10. aus bereits bestehenden Texten neue poetische Formen geschaffen. Ob geschwärzt, ausgeschnitten oder markiert: Wörter und Buchstaben aus unterschiedlichen Magazinen, Zeitungen und gar Beipackzetteln wurden aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst und zu neuen Gedichten transformiert.
Die Werkstatt „Fantasy als Zufluchtsort“ widmete sich unter der Anleitung von Nina Blazon der Bandbreite der Fantastik und den vielfältigen Formen des Schreibens innerhalb ihrer Genres. Neben kurzen Exkursen in die Geschichte, die Buchbranche und die Psychologie des Lesens bot die Werkstatt auch die Gelegenheit, sich anhand verschiedener Schreibaufgaben selbst praktisch zu erproben.

Bild: Jelena Ćupić
Am Abend fand in der Galerie Schacher eine Lesung des Malers Manu Camille statt. Für seine Ausstellung „HOMO ÆDICTUS“ hatte er eigene Kurzgeschichten zu seinen Werken verfasst und trug diese vor. Seine Texte eröffneten einen weiteren Zugang zu den ausgestellten Arbeiten: Er spannte Geschichten um die Kunstwerke und ließ sie dadurch in einem anderen Licht erscheinen.
„Wir rufen aus die Poesierepublik!“ hieß es am Abend bei der Veranstaltung „Poesierepublik“ an der Universität Stuttgart. Unter der Moderation von Timo Brunke fand das Projekt erstmals seit drei Jahren wieder statt. Gedichte wurden vorgetragen und vom Publikum mithilfe von Stimmungskarten bewertet, dazu gab es Musik, Verpflegung und viel Anlass zum Lachen. Der gut gefüllte Hörsaal bot dabei Raum für einen Abend, an dem die Poesie nicht nur vorgetragen, sondern gemeinsam erlebt wurde.
Text: Jelena Ćupić
Bild: Nadia Durakovic, Jelena Ćupić


