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Schiller-Gedächtnispreis an Julia Franck vergeben

Am vergangenen Freitag erhielt die Autorin Julia Franck den Schiller-Gedächtnispreis von Ministerin Petra Olschowski im Schiller Nationalmuseum in Marbach. Erstmals wurde der alle drei Jahre zu vergebende Preis, die höchste Auszeichnung für Literatur des Landes Baden-Württemberg, in Marbach ausgerichtet und nicht wie die Jahre zuvor in der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Marbach ist sicher der passende Ort für einen Preis, der den Namen Schiller trägt, das große Publikum hatte jedoch noch nicht den Weg nach Marbach auf sich genommen. Eine stimmungsvolle Feier war es dennoch, wie immer mit einem Rahmenprogramm von Studierenden der Musikhochschule Stuttgart und einer Autorin, die in ihrer Dankesrede aus ihrem neuesten Werk „Welten auseinander“ las.

In der Jurybegründung heißt es: „Mit großer erzählerischer Dynamik und sprachschöpferischer Qualität behandelt sie, i.e. Julia Franck, kontroverse Themen wie die Flucht aus Ostdeutschland, prekäre Familienverhältnisse und das Widerständige in der Kunst, im Schreiben.“
Fördergaben erhielten die Dramatikerin Ewe Benbenek und die Schauspielerin Anne Haug.
Die Aufzeichnung der Verleihung ist auch online verfügbar (Video, 1:29 Std.)