Ach du Kanalstraße vier, was tät ich ohne dir!

— Armin Ayren

Jaroslav Rudiš und Jaromír99 zu Gast in Stuttgart

Die beiden in Stuttgart nicht ganz unbekannten Künstler Jaroslav Rudiš und Jaromír99 waren am 2. April 2019 zu Gast im Literaturhaus Stuttgart. Den Bericht hat Michael Seehoff verfasst, erschienen zuerst in seinem Blog Elsternest. Weiterlesen »

Ekstase & Nymphen

Die Zeit vergeht viel zu schnell. Ich weiß, es ist erst Mitte Jänner. Aber wie ist die Woche bitte schon wieder zu Ende? Ich hab ausnahmsweise Mal was unternommen. Sonne genossen, die Ekstase Ausstellung im Kunstmuseum besucht, in der Buchhandlung gewesen, sogar eine Postkarte verschickt. Sachen, die ich mir in Wien immer vornehme, aber dann nie mache. Apropos Wien. Es gibt hier einige Orte, die eine Namensverwandschaft aufweisen. Populärstes Beispiel, weil gleich ums Eck, ist der Karlsplatz. Der ist für mich einfach kein Karlsplatz. So ruhig und sauber. Ein bisschen fad, architektonisch gesehen. Sorry, ich bin in einer Kitschstadt aufgewachsen. Was ich dafür sehr toll finde, sind die Stuttgarter Brunnenfiguren. Besonders mag ich die Nymphen.

Ausstellung der Künstlerbücher von Linienscharen

Für 2018 haben sich Linienscharen für ein anderes als das herkömmliche Ausstellungsformat entschieden. In einer Ausschreibung wurden Künstler*innen gebeten, ein Buchprojekt im Sinne eines Künstlerbuchs einzureichen, das an verschiedenen, nicht nur für bildende Kunst typischen Orten, einer breiteren Öffentlichkeit zugängig gemacht werden soll.

Zu diesem Zweck wurde ein Schrank gebaut, der die Bücher enthalten wird. Interessierte können die Bücher herausnehmen und anschauen. Mehr als 70 Künstler*innen, die in ihrer Vielfalt einen interessanten Überblick über momentane, auch überregional verortete, zeichnerische Tätigkeiten erlauben, lassen sich dabei entdecken.

 Der Schrank steht vom 22. Oktober bis zum 4. November im Haus und kann unter der Woche werktags von 15-18 Uhr (Mo-Do) besichtigt werden.

 

Zum Tod von Maria Beig

Maria Beig, die große Schriftstellerin Oberschwabens, lebt nicht mehr. Die Trauer im Verlag Klöpfer & Meyer über den Tod der 97-Jährigen ist groß.

Maria Beig gilt als die bedeutsamste Chronistin Oberschwabens im 20. Jahrhundert. 1920 in Senglingen geboren, wuchs sie als Kind einer bäuerlichen Großfamilie auf, arbeitete als Hauswirtschaftslehrerin und debütierte erst im Alter von 62 Jahren mit dem Roman „Rabenkrächzen“. Als ihr großer Förderer gilt Martin Walser, der sie beim Literarischen Forum in Wangen entdeckte und dort ihre große Wirkung als Literatin erkannte.

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Literaturkonzert: “récits tremblants” (Heimat ist eine Sehnsucht, die …)

Susanne Fritz [Sprache], Michael Speer [Sprache],
Céline Papion [Cello], Junko Yamamoto [Piano]

Heimat und Heimatlosigkeit, Zugehörigkeit und Fremdheit. Ein Austausch zwischen Musik und Sprache – fragil, spannungsvoll und ungestüm, poetisch, satirisch, provokativ und dokumentarisch.
Mit den Sprechern Fritz und Speer präsentiert das ensemble cross.art eine 70-minütige Collage aus Literatur und musikalischen Werken der letzten sechzig Jahre.
Im Wechsel, sowie im engen Dialog und in vielfältigen Verschmelzungen der Musik mit dem gesprochenen Wort, entsteht aus Klang und Sprache ein atmosphärisch dichtes Gesamtkunstwerk über den Heimatbegriff, dessen Grenzen und Fragwürdigkeit. Das Literaturkonzert findet am kommenden Sonntag, 6. Mai, um 19.30 Uhr im Kunstraum 34, Filderstraße 34, 70180 Stuttgart, statt.
Gefördert durch die Stadt Stuttgart, S-K-A-M e.V.