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Arbeiten in Zeiten von Corona. Ein Bericht aus dem Homeoffice von Astrid Braun

© Astrid Braun

Es ist Home-Office-Zeit. Wie bewältigen Sie Ihren Alltag?

Ich habe tatsächlich den guten alten Stundenplan rausgekramt und versucht, meinen Tag zu re-strukturieren, was meiner Gesundheit hoffentlich sehr zuträglich ist, denn nach dem Aufstehen steht bei mir eine erste Runde Walking an.

Beim morgendlichen Gang gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel dieses schöne Baummobile in einem Garten. Baumscheiben ganz verschiedener Bäume, sogar die Scheibe eines Mammutbaumes, Alter: 8 Jahre, gibt es zu bestaunen

Und so wird dann weiter getaktet, natürlich auch viel sinnfrei in die Welt gestarrt. Erholsam.

Was unsere Stipendiatin Angela Lehner jetzt hilfreich findet oder auch nicht, dazu nimmt sie beim Joggen mit Selbstporträt vor der Oper in Stuttgart Stellung. Folgen Sie ihren Eintragungen.

In gewisser Weise ist Angela jetzt Familie. Alle 2-3 Tage fahre ich ins Haus am Charlottenplatz, um nach Post, wenig aufregend dieser Tage, der endlich störungsfrei laufenden Heizung und dem leider immer noch unaufhaltsam tropfenden Wasserhahn in der Toilette zu schauen. Und natürlich vor allen Dingen nach Angela, die jetzt im Haus festsitzt, weil sie nicht nach Berlin und schon gar nicht nach Österreich fahren kann, mag. Mit Angela darf ich auch aus dem Haus, denn wir bilden jetzt einen “Haushalt”. Wenn es sein muss, werde ich uns das auf einer Bescheinigung attestieren.

© Wolfgang Haenle

Wir sammeln auch weiter Buchempfehlungen.  Neu hinzugekommen sind zwei von Moritz Hildt, dem zweiten Vorsitzenden des Vereins Stuttgarter Schriftstellerhaus. Moritz Hildt ist promovierter Philosoph, Lehrer an der Universität, Autor und Papa. Mit seinem Sohn spaziert er derzeit viel herum, denn auch die Kita hat Corona-Zwangspause. Mit kleinen Menschen spazieren zu gehen heißt eigentlich im Fachjargon “Spazierenstehen”. Denn statt vorwärts ist es mehr ein seitwärts, rückwärts, auf Bagger zeigen.

LANGSAM ist das neue VORWÄRTS. Passt doch eigentlich ganz gut, oder?

Das schöne Foto vom Teehaus in Stuttgart, fotografiert hat das unser Mitglied, der Lyriker Wolfgang Haenle, signalisiert ebenfalls Stille, Frieden und auch Sehnsucht: nach Sommertagen im Teehaus. Noch haben wir eine Chance, dass diese Sehnsucht auch erfüllt wird.

AB

© Astrid Braun

Es ist Home-Office-Zeit. Wie bewältigen Sie Ihren Alltag?

Ich habe tatsächlich den guten alten Stundenplan rausgekramt und versucht, meinen Tag zu re-strukturieren, was meiner Gesundheit hoffentlich sehr zuträglich ist, denn nach dem Aufstehen steht bei mir eine erste Runde Walking an.

Beim morgendlichen Gang gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel dieses schöne Baummobile in einem Garten. Baumscheiben ganz verschiedener Bäume, sogar die Scheibe eines Mammutbaumes, Alter: 8 Jahre, gibt es zu bestaunen

Und so wird dann weiter getaktet, natürlich auch viel sinnfrei in die Welt gestarrt. Erholsam.

Was unsere Stipendiatin Angela Lehner jetzt hilfreich findet oder auch nicht, dazu nimmt sie beim Joggen mit Selbstporträt vor der Oper in Stuttgart Stellung. Folgen Sie ihren Eintragungen.

In gewisser Weise ist Angela jetzt Familie. Alle 2-3 Tage fahre ich ins Haus am Charlottenplatz, um nach Post, wenig aufregend dieser Tage, der endlich störungsfrei laufenden Heizung und dem leider immer noch unaufhaltsam tropfenden Wasserhahn in der Toilette zu schauen. Und natürlich vor allen Dingen nach Angela, die jetzt im Haus festsitzt, weil sie nicht nach Berlin und schon gar nicht nach Österreich fahren kann, mag. Mit Angela darf ich auch aus dem Haus, denn wir bilden jetzt einen “Haushalt”. Wenn es sein muss, werde ich uns das auf einer Bescheinigung attestieren.

© Wolfgang Haenle

Wir sammeln auch weiter Buchempfehlungen.  Neu hinzugekommen sind zwei von Moritz Hildt, dem zweiten Vorsitzenden des Vereins Stuttgarter Schriftstellerhaus. Moritz Hildt ist promovierter Philosoph, Lehrer an der Universität, Autor und Papa. Mit seinem Sohn spaziert er derzeit viel herum, denn auch die Kita hat Corona-Zwangspause. Mit kleinen Menschen spazieren zu gehen heißt eigentlich im Fachjargon “Spazierenstehen”. Denn statt vorwärts ist es mehr ein seitwärts, rückwärts, auf Bagger zeigen.

LANGSAM ist das neue VORWÄRTS. Passt doch eigentlich ganz gut, oder?

Das schöne Foto vom Teehaus in Stuttgart, fotografiert hat das unser Mitglied, der Lyriker Wolfgang Haenle, signalisiert ebenfalls Stille, Frieden und auch Sehnsucht: nach Sommertagen im Teehaus. Noch haben wir eine Chance, dass diese Sehnsucht auch erfüllt wird.

AB