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Wer möchte gern im Forum der Autoren lesen?

Moritz Hildt © Astrid Braun
Moritz Hildt © Astrid Braun

Am Donnerstag, 7. April 2022, haben wir wie eigentlich jeden ersten Donnerstag im Monat einen Autor im Schriftstellerhaus begrüßt: unser Vorstandsmitglied und einer der Leiter des Jungen Schriftstellerhauses Moritz Hildt.
Es war ein sehr gelungener Abend, nicht nur, weil Moritz Hildt ein toller Autor ist, sondern weil er genau das einlöste, was wir uns im Schriftstellerhaus unter einem Werkstattgespräch vorstellen. Moritz Hildt stellte uns drei Passagen aus seinem Manuskript für das nächste Buch vor, das drei Novellen umfassen wird und den Arbeitstitel „Wildnis“ trägt.
Aus den drei Novellen las Hildt jeweils eine Passage vor, sodass die Zuhörer:innen einen Eindruck von Stil, Klang und Inhalt bekamen. Michael Seehoff hat nach diesem Abend in einem Blogeintrag in seiner Reihe „Elsternest“ notiert:
„Da ist er wieder, der „Moritz-Hildt-Sound“. Damit hat er schon seinen zweiten Roman Alles zum Klingen gebracht. Seine genauen Beschreibungen, gepaart mit einem lakonischen Erzählstil, begeistern mich. Als Zuhörer werde ich unmittelbar in die Geschichte hineingezogen. Das macht Moritz Hildt virtuos. Ganz gleich, ob er das Geräusch des Autoblinkers beschreibt, das bei dem amerikanischen Fahrzeug tiefer ist als bei deutschen Autos oder wenn er über die Lachse schreibt, die flussaufwärts zu ihren Laichstellen schwimmen. Die immer wieder in die Luft springen und für einen kurzen Augenblick außerhalb des Wassers scheinbar zum Stehen kommen. Und es scheint, ‚als wäre der Fisch plötzlich in die Wirklichkeit hineingeschnitten worden‘.“
Einmal abgesehen von der Begeisterung, die in seinen Sätzen mitschwingt, möchte ich den Rückblick auf den Abend mit Moritz Hildt nutzen, um interessierte Autor:innen gerne dazu auffordern, sich im Schriftstellerhaus zu melden, wenn auch sie Interesse haben, einmal im „Forum der Autoren“ aus einem in Arbeit befindlichen Projektes zu lesen und uns, dem sehr interessierten Publikum ein „work in progress“ vorzustellen.
Seitdem das Stuttgarter Schriftstellerhaus seine Arbeit in den frühen 80er Jahren aufgenommen hat, sind diese Werkstattlesungen für uns ein großes Anliegen, das wir durch all die Jahrzehnte pflegen. Wenn es irgend geht und nicht gerade Lockdown herrscht, laden wir sehr gerne zu diesen Lesungen ein, denn: im Schriftstellerhaus liegt der Fokus unserer Arbeit auf dem Entstehungsprozess eines geschriebenen Werkes.
Gerade in den letzten Monaten mit nur einer Unterbrechung von November bis Februar haben wir gelungene Abende absolvieren können mit Pola Polanski, Regina Rechsteiner und zuletzt eben Moritz Hildt.
Wenn also auch Sie Interesse an einer Lesung im Forum der Autoren haben, ich denke auch und besonders an alle Teilnehmer:innen der Romanwerkstatt und der Romansprechstunde oder der Band2-Schreibgruppe  sowie der Lyrikgruppe „Entre nous“ – bitte melden Sie sich bei Astrid Braun per Mail: info@stuttgarter-schriftstellerhaus.de und stellen Sie uns Ihr Anliegen vor.

Moritz Hildt © Astrid Braun
Moritz Hildt © Astrid Braun
Am Donnerstag, 7. April 2022, haben wir wie eigentlich jeden ersten Donnerstag im Monat einen Autor im Schriftstellerhaus begrüßt: unser Vorstandsmitglied und einer der Leiter des Jungen Schriftstellerhauses Moritz Hildt. Es war ein sehr gelungener Abend, nicht nur, weil Moritz Hildt ein toller Autor ist, sondern weil er genau das einlöste, was wir uns im Schriftstellerhaus unter einem Werkstattgespräch vorstellen. Moritz Hildt stellte uns drei Passagen aus seinem Manuskript für das nächste Buch vor, das drei Novellen umfassen wird und den Arbeitstitel "Wildnis" trägt. Aus den drei Novellen las Hildt jeweils eine Passage vor, sodass die Zuhörer:innen einen Eindruck von Stil, Klang und Inhalt bekamen. Michael Seehoff hat nach diesem Abend in einem Blogeintrag in seiner Reihe "Elsternest" notiert: "Da ist er wieder, der „Moritz-Hildt-Sound“. Damit hat er schon seinen zweiten Roman Alles zum Klingen gebracht. Seine genauen Beschreibungen, gepaart mit einem lakonischen Erzählstil, begeistern mich. Als Zuhörer werde ich unmittelbar in die Geschichte hineingezogen. Das macht Moritz Hildt virtuos. Ganz gleich, ob er das Geräusch des Autoblinkers beschreibt, das bei dem amerikanischen Fahrzeug tiefer ist als bei deutschen Autos oder wenn er über die Lachse schreibt, die flussaufwärts zu ihren Laichstellen schwimmen. Die immer wieder in die Luft springen und für einen kurzen Augenblick außerhalb des Wassers scheinbar zum Stehen kommen. Und es scheint, 'als wäre der Fisch plötzlich in die Wirklichkeit hineingeschnitten worden'." Einmal abgesehen von der Begeisterung, die in seinen Sätzen mitschwingt, möchte ich den Rückblick auf den Abend mit Moritz Hildt nutzen, um interessierte Autor:innen gerne dazu auffordern, sich im Schriftstellerhaus zu melden, wenn auch sie Interesse haben, einmal im "Forum der Autoren" aus einem in Arbeit befindlichen Projektes zu lesen und uns, dem sehr interessierten Publikum ein "work in progress" vorzustellen. Seitdem das Stuttgarter Schriftstellerhaus seine Arbeit in den frühen 80er Jahren aufgenommen hat, sind diese Werkstattlesungen für uns ein großes Anliegen, das wir durch all die Jahrzehnte pflegen. Wenn es irgend geht und nicht gerade Lockdown herrscht, laden wir sehr gerne zu diesen Lesungen ein, denn: im Schriftstellerhaus liegt der Fokus unserer Arbeit auf dem Entstehungsprozess eines geschriebenen Werkes. Gerade in den letzten Monaten mit nur einer Unterbrechung von November bis Februar haben wir gelungene Abende absolvieren können mit Pola Polanski, Regina Rechsteiner und zuletzt eben Moritz Hildt. Wenn also auch Sie Interesse an einer Lesung im Forum der Autoren haben, ich denke auch und besonders an alle Teilnehmer:innen der Romanwerkstatt und der Romansprechstunde oder der Band2-Schreibgruppe  sowie der Lyrikgruppe "Entre nous" - bitte melden Sie sich bei Astrid Braun per Mail: info@stuttgarter-schriftstellerhaus.de und stellen Sie uns Ihr Anliegen vor.