Die Atmosphäre war faszinierend: In einer großen Stadt leben und gleichzeitig sehr geborgen sein in dem alten Haus. Man konnte losziehen und war dennoch beschützt.

— José F. A. Oliver, Stipendiat 1988

Manuela Fuelle erhält den Thaddäus-Troll-Preis 2017

Manuela Fuelle © Thomas Kunz

Die Freiburger Autorin Manuela Fuelle erhält für ihren Roman “Luftbad Oberspree” den mit 10 000 Euro dotierten Thaddäus-Troll-Preis des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg. Fuelle wurde 1963 in Ost-Berlin geboren und studierte Evangelische Theologie in Greifswald und Berlin. Sie erhielt 2007 das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste in Berlin, 2012 das Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg. Nach “Fenster auf, Fenster zu” ist “Luftbad Oberspree”, im Freiburger Derk Janßen Verlag 2016 erschienen, ihr zweiter Roman.

Weiterlesen »

Odille Kennel im Gespräch mit Astrid Braun über “Mit Blick auf See”

Am kommenden Sonntag ab 15 Uhr sendet Sabine Gärttling im Freien Radio Stuttgart den Mitschnitt einer Veranstaltung in der Stadtbücherei. Odile Kennel, ehemalige Stipendiatin im Schriftstellerhaus 2014, stellt im Gespräch mit Astrid Braun ihr Buch “Mit Blick auf See” vor. Das Portrait einer Frau, in deren Leben die Geschichte der Bundesrepublik aufscheint, ein Roman über die Unsicherheit der Erinnerung, über die Rückkehr in die Provinz. (Reihe: STIP-Visite)
Ein feinfühlig und spannend erzähltes Buch, das die Frage aufwirft, wie wir uns der eigenen Geschichte stellen.
Die Büchersendung ist zu hören über UKW auf 99,2 MHz oder als Livestream auf www.freies-radio.de.

2018: Michael Wildenhain und Anja Liedtke erhalten ein Stipendium

Mit einem interessanten Projekt hat sich der Autor Michael Wildenhain um eine Stipendium beim Stuttgarter Schriftstellerhaus beworben.
Letztes Jahr noch mit dem Titel “Der Gesang der Sirenen” (Klett-Cotta, Stuttgart 2016) auf der Longlist des Deutschen Buchpreises vertreten, arbeitet Wildenhain derzeit an seinem neuen Roman, der den Arbeitstitel “Stuttgart” trägt. Das allein ist noch kein Grund, ihn nach Stuttgart einzuladen. Entscheidender ist die Aussage, dass der Autor die Stadt kaum kennt, aber eine Hauptfigur ins Leben rufen will, die sich aus Berlin nach Stuttgart flüchtet. Da sollte man als Autor den Fluchtort schon kennen… – vielleicht mit Vorurteilen der Figur (und des Autors) aufräumen.

Aus Bochum nach Stuttgart kommt von April bis Juni Anja Liedtke. Der Schritt dürfte ihr und ihren Figuren nicht so schwer fallen. Anja Liedtke arbeitet derzeit an ihrem fünften Roman “Ein Ich zu viel”. Im letzten Jahr überzeugte Liedtke mit ihrem Roman “Schwimmen wie dein Delfin oder Bowies Butler” Die promovierte Autorin schreibt Reiseerzählungen, Romane, Theaterstücke und Sachbücher.

 

Ausschreibung des Gerlinger Lyrikpreises 2018

Die Petra Schmidt-Hieber Literatur-Stiftung verleiht im Jahr 2018 zum 2. Mal den Gerlinger Lyrikpreis. Diese Auszeichnung wird alle 2 Jahre in Form eines Wettbewerbs  vergeben und ist mit 7500.- Euro dotiert. Der Preis würdigt eine bestimmte Anzahl eingereichter Gedichte mit hohem künstlerischem Anspruch.

Darüberhinaus wird ein Förderpreis über 2500.- Euro zuerkannt, der das literarische Debütwerk einer Lyrikerin, eines Lyrikers aus den letzten 3-4 Jahren auszeichnet.

Die öffentliche Preisverleihung findet am 16.  Oktober 2018 in der Stadtbücherei von Gerlingen statt.

Einreichen dürfen Autorinnen und Autoren , die nachweislich ihren Wohnsitz in Baden-Württemberg haben und Veröffentlichungen in Buchform (kein Selbstverlag), in Literaturzeitschriften, Anthologien oder auf anerkannten literarischen Webseiten belegen können.

Weiterlesen »

Ein Text – vier Sprachen: Mitschnitt der Abschlussveranstaltung von »Stuttgart liest ein Buch«

Titelseite des Programmheftes zu »Stuttgart liest ein Buch 2017«

Titelseite des Programmheftes zu »Stuttgart liest ein Buch 2017«

Am Freitag, 27. Oktober 2017, fand in der Stuttgarter Stadtbibliothek die Abschlussveranstaltung zu »Stuttgart liest ein Buch 2017« statt. Vier Sprecherinnen lasen einen Auszug des Romans »Nachts ist es leise in Teheran« zunächst auf Deutsch, dann auf Persisch (Farsi), auf Türkisch und Arabisch.

Hören Sie hier den Mitschnitt des Abends. Weiterlesen »

»Wohl die bewegendste und schönste Art, ein Buch vorzustellen, die ich je erleben durfte!«

Moritz Heger (v.l.n.r.), Vorstand des Schriftstellerhauses, Sabina Glitza, Vertriebsleitung KiWi, Benedikt Gudrich, Shida Bazyar, Astrid Braun (Foto: Robert Thiele)

Das hat ein Zuhörer nach dem Abend im Lindenmuseum getwittert. Stuttgart hat gelesen – und das mit mit Begeisterung und großer Zustimmung. Weiterlesen »

Volles Haus: Fantastische Eröffnung von Stuttgart liest ein Buch 2017

Am Dienstag, 17. Oktober 2017, wurde das Literaturfestival “Stuttgart liest ein Buch 2017” mit Shida Bazyar und ihrem Roman “Nachts ist es leise in Teheran” feierlich im Konzertsaal der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst feierlich eröffnet. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Sehen Sie in unserer Fotogalerie die Bilder des Abends.

Alle Fotos © Robert Thiele, Stuttgart.

Die Laden-Lese-Tour auf der Shortlist des Orbanism-Award

Der Orbanism Award ist ein Preis für Live-Marketing und Veranstaltungen im Bereich Medien und Kultur.
Die Laden-Lese-Tour innerhalb des Programms zu Stuttgart liest ein Buch 2017 ist auf der Shortlist des Orbanism Award. Da kommt Freude auf. Weiterlesen »

Moritz Heger übernimmt Vorsitz im Verein Stuttgarter Schriftstellerhaus

Am 25. September 2017 wurde auf der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung Moritz Heger einstimmig zum neuen 1. Vorsitzenden des Vereins Stuttgarter Schriftstellerhaus gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzer wurde Wolfgang Tischer (literaturcafe.de) ernannt. Als Beisitzer wurde Fabian Neidhardt neu gewählt, weiterhin im Amt sind Michael Seehoff als Schriftführer, Helga Danzer und Susanne Stephan als Beisitzerinnen.

Sehr herzlich und mit großem Dank verabschiedet wurden Ingrid Bussmann (ehemalige 1. Vorsitzende) sowie Signe Sellke (ehemalige 2. Vorsitzende).

Moritz Heger © privat

Moritz Heger © privat

Moritz Heger, geboren 1971, veröffentlichte den Roman “In den Schnee” bei Jung und Jung, Salzburg. Außerdem Theaterstücke und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Er lebt in Stuttgart und unterrichtet am Heidehof-Gymnasium Deutsch, Evangelische Theologie, Literatur und Theater. Zuletzt war im Haus die Ausstellung “Lichtgrau” mit Gedichten von Heger und Zeichnungen des Künstlers Christian Lang zu sehen. Dazu haben die beiden ein Buch in der Edition Kanalstraße 4 konzipiert, das als Jahresgabe 2017 an alle Mitglieder verschenkt wird. Das Buch ist auch im Haus zum Preis von 12 Euro zu erwerben.

Das Programmheft zu »Stuttgart liest ein Buch« ist fertig

Titelseite des Programmheftes zu »<a href=

Stuttgart liest ein Buch 2017«” width=”440″ height=”230″ /> Titelseite des Programmheftes zu »Stuttgart liest ein Buch 2017«

Es ist vollbracht. Das Programmheft zu Stuttgart liest ein Buch ist fertig und ging in Druck.

Alle Veranstaltungen sind zudem auch online zu finden. Wir freuen uns über die Vielfalt der gelisteten Veranstaltungen und danken an dieser Stelle allen Partnern und Sponsoren, die es uns ermöglicht haben, ein so vielfältiges Programm auf die Beine zu stellen.

Am 7. September kommt »Nachts ist es leise in Teheran« als Taschenbuch heraus und liegt dann zusammen mit den Programmheften in jeder Stuttgarter Buchhandlung und ist auch bei den Veranstaltungspartnern zu erhalten.

Wir freuen uns auf den Herbst und auf Shida Bazyar!